08.04.2021 in Veranstaltungen

Verschwörungserzählungen

 

Komplizierte Welt - Einfaches Denken

Warum macht der SPD-Ortsverein Eching eine Online-Veranstaltung zu Verschwörungsgeschichten?
(Zugangscode hier).
Fällt denen in der Coronakrise nichts besseres ein? Es gäbe sicher viele andere wichtige Themen, aber das Thema Verschwörungsgeschichten hat gerade jetzt große Bedeutung – für die Gesellschaft, für die Politik, für jeden von uns.

Warum?
Die Coronakrise schüttelt unsere Gesellschaft durcheinander. Eine gesundheitliche Gefahr für alle, die wir so noch nicht erlebt haben - bin hin zum Tod. Einfach durch ein Virus, das die allermeisten von uns ohne einschlägiges Studium nicht verstehen. Es fordert die Kapazitäten des politischen Systems Krisen zu bewältigen extrem - überfordert sie.

Für uns Bürgerinnen und Bürger
bringt die Pandemie Einschränkung von Freiheiten in einem noch Anfang letzten Jahres unvorstellbaren Umfang: Stille in den Geschäften, Kinos, Stadien, Theatern, überall dort, wo Menschen sich normalerweise begegnen, nächtliche Ausgangssperren usw. Schule – ja, nein, manchmal? Arbeit – ja, nein, Kurzarbeit?


Hier die Aufzeichnung von der Veranstaltung:


 

24.11.2019 in Veranstaltungen

Bayern ist spitze – bei der Tarifflucht!

 

Bayern ist spitze – bei der Tarifflucht!

In Bayern sind weniger als 50 Prozent der Arbeitsplätze tarifgebunden. In Österreich sind es über 90 Prozent. Felix Austria!

Tarifflucht ist teuer

Weniger Steuereinnahmen, weniger Zahlungen in die Sozialkassen, weniger Kaufkraft. Durch Tarifflucht und Lohndumping entgehen den Sozialversicherungen jedes Jahr rund 24,8 Milliarden Euro Beiträge. Bund, Ländern und Kommunen fehlen 14,9 Milliarden Steuereinahmen. Zusammen rund 40 Milliarden Euro. Und: Wären alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tarifgebunden, würde sich ihre Kaufkraft um 35 Milliarden erhöhen – Jahr für Jahr (Quelle: DGB und Statistisches Bundesamt).

 

11.10.2019 in Veranstaltungen

Erinnern heißt kämpfen!

 

Am 10. November, 13:00 Uhr, gedenkt die DGB-Jugend in der KZ-Gedenkstätte Dachau der Pogromnacht von 1938

Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 markierte den Übergang von Dis-kriminierung und Ausgrenzung zu offener Feindschaft und der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens in Deutschland und Europa. Der braune Mob zogdurch München, plünderte jüdische Geschäfte und steckte die Synagoge in Brand, aus verbalen Attacken gegen die Juden wurden handfeste Taten.

Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, musste als sechsjähriges Mädchen die Gewaltexzesse mit ansehen und blieb dennoch nach dem II. Weltkrieg in Deutschland. Sie glaubte daran, alsewige Optimisten, wie sie gerne sagt, dass in Zukunft Juden in Deutschland wieder sicher werden leben können. Lange Zeit schien sie recht zu behalten. Doch jetzt ist der Terror wieder da.

Groß ist die Empörung in unseren Medien über den mörderischen Anschlag in Halle. Richtig so! Doch tragen unsere bürgerlichen Medien leider auch massiv zur Entdämonisierung der NS-Diktatur bei. Die Art z. B., wie derzeit auf breiter Ebene eine oberflächliche Diskussion über die DDR als vermeintlichen „Unrechtsstaat“ geführt wird, verharmlost in unzulässiger Weise das NS-Regime. Schießbefehl an der Mauer und NS-Vernichtungslager dürfen nicht in einen Topf geworfen werden. Es bleibt der Auftrag für die Gegenwart, den Versuchen einer Umdeutung und Verharmlosung der Geschichte entgegenzutreten, auch wenn sie auf ganz leisen Sohlen daherkommen.

Um mit Claude Lanzmann zu sprechen (zitiert nach dem Aufruf der DGB-Jugend zum Pogromgedenktag): Die systematische Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden durch die NS-Diktatur „(...) war ein Ereignis von sol-cher Tragweite, dass der Mantel des Vergessens sich nie darüber senken wird. Es ist ein Ereignis außerhalb jeder Zeit“.

 

10.07.2019 in Veranstaltungen von SPD Kreisverband Freising

„Schluss mit Wegwerfen!“ Kreis-SPD diskutiert Lebensmittelverschwendung

 
Konsumverhaltens-Expertin Christina Neubig (2.v.l.) und SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller (Mitte) im Furtner

Über 30 Gäste waren am Montagabend der Einladung der SPD im Kreis Freising ins Furtner gefolgt, um unter dem Titel „Schluss mit Wegwerfen!“ Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung zu diskutieren. Ein wichtiges Thema, so SPD-Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter in seiner Begrüßung, alleine wegen des Ausmaßes: Über 11 Mio. Tonnen Lebensmittel würden in Deutschland jährlich im Müll landen. Dies sei ein großes Problem, weil dadurch aus empfundenem Überfluss heraus Ressourcen wie Wasser und Energie vergeudet werden, während immer noch über 800 Millionen Menschen weltweit Hunger leiden.

Die Landshuter SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller hatte zur Visualisierung der Zahlen einen Brotkorb mitgebracht. Den Inhalt dieses Brotkorbs, 1 Kilo, schmeiße der Durchschnittsbürger in Deutschland pro Woche weg. Dagegen vorzugehen sei nicht nur in Bezug auf Umwelt und Wirtschaft notwendig, sondern auch moralische Pflicht. Das EU-Parlament hat deshalb im Mai 2017 beschlossen, die Lebensmittelverschwendung bis 2025 um 30% und bis 2030 um 50% zu reduzieren – nun müssten aber auch konkrete Maßnahmen folgen. Die Politik sollte, so Müller, Lebensmittelspenden erleichtern, Regional- und Direktvermarktung fördern, für bessere Ernährungsbildung an Schulen sorgen und Tafeln unterstützen.

Doch auch privat in den Haushalten muss einiges getan werden. Dies machte Christina Neubig klar, die als wissenschaftliche Mitarbeiter an der TUM in Freising in diesem Bereich forscht. Schließlich stelle in Industrienationen der Endverbraucher mit über 50% der Abfälle das größte Problem dar. Am einfachsten ließe sich dies durch gutes Vorausplanen und Einkaufslisten verhindern. Hilfreich sei außerdem, morgens ein Bild vom Inhalt des Kühlschranks machen – so sehe man unterwegs, was weg muss und könne entsprechend einkaufen. 

In der Diskussion meldete sich anschließend Steffi Klatt von Foodsharing Freising zu Wort und stellte das Konzept vor: Hier könne sich jeder anmelden und übriggebliebene Lebensmittel online stellen. Meist werden diese dann innerhalb kürzester Zeit abgeholt. Auch aus der Gastronomie wurden Tipps gegeben: immer nachfragen, ob etwas eingepackt werden soll, frisch kochen und das gesamte Gemüse verwenden, auch Karottenschalen würden sich noch prima in einer Gemüsebrühe machen. Die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Alina Graf, die die Diskussion moderierte, zeigte sich zum Abschluss zuversichtlich: Die angeregte Diskussion und Ideensammlung aus dem vielfältigen Publikum zeigten, dass Lösungen für das Problem der Lebensmittelverschwendung auf dem Tisch liegen – jetzt müssten sie in der Politik und im Privaten umgesetzt werden.

 

01.05.2019 in Veranstaltungen von SPD Kreisverband Freising

Europe for Future – Maria Noichl kommt

 
Maria Noichl kommt am 14. Mai in den Furtner.

die Europawahl ist in weniger als vier Wochen, und wir kämpfen als SPD mit aller Kraft bis zum 26. Mai, damit eine starke europäische Sozialdemokratie endlich eine Mehrheit für eine gerechtere, soziale, humane und nachhaltig wirtschaftende EU bekommt! Mit unserer bayerischen Spitzenkandidatin für die Europawahl, Maria Noichl, wollen wir diskutieren, was sich bei der europäischen Klima-, Umwelt- und Agrarpolitik ändern muss. Welche Ziele muss sich die EU für die Energiewende setzen, und welche konkreten Schritte für den Klimaschutz brauchen wir dafür? Und wie sollte eine europäische Agrarförderung aussehen, damit sie nachhaltige, klimafreundliche und ressorcenschonende Landwirtschaft ermöglicht?

Deshalb laden der SPD-Kreisverband und der SPD-Stadtverband Freising herzlich ein zur Veranstaltung „Europe for Future – Klima, Umwelt und Landwirtschaft in Europa neu denken“ mit Maria Noichl, unserer SPD-Europaabgeordneten für Oberbayern, am Dienstag, den 14. Mai, um 19.30 Uhr, im Furtner in Freising (Obere Hauptstraße 42).

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und über gute Motivierung im anstehenden Europawahlkampf!

 

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