26.11.2017 in Lokalpolitik von SPD Kreisverband Freising

Jahreshauptversammlung 2017 des Kreisverbands

 

Fast voll besetzt war der Saal des "Heurigen" in Freising bei der Jahreshauptversammlung 2017 des SPD-Kreisverbands.

In einem detaillierten Vortrag präsentierte die engagierte Hallbergmooser Bürgerin Margot Stöckl vor den beeindruckten Zuhörern ihre Projektidee "Miteinand", eine Planung für ein gelungenes Zusammenleben von Jung und Alt, Groß und Klein, Familien und Senioren auf einem Grundstück in Goldach.

Der neue SPD-Bezirksvorsitzende Florian Ritter wählte klare Worte gegen eine Umwandlung der Flughafen München GmbH in eine Aktiengesellschaft.
Und er bekräftigte die Verlässlichkeit der SPD in München, im Landtag und im Landesvorstand bei ihrer Positionierung gegen eine 3. Startbahn.

 

11.11.2017 in Arbeit & Wirtschaft

Legal, illegal? – scheißegal!

 

Legal, illegal? – scheißegal! Das vorherrschende Lebensmotto in der Kaste der Reichen, Superreichen und wirtschaftlich Mächtigen. Steuervermeidung, Steuerhinterziehung, Steuerbetrug - Lieblingsbeschäftigungen unserer Geldelite. Der Sozialstaat, der Rechtsstaat, die Zivilgesellschaft, der Schutz unserer Lebensgrundlagen? Darum sollen sich die anderen kümmern!

Ein Statement von Herbert Hahner

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

 

11.11.2017 in Ortsverein

Ein „Roter Lump“ im Bürgerhaus

 

Ein Beitrag zum Besuch von Christian Ude von Herbert Hahner (Fotos von Ulrike Wilms).

 

 

17.09.2017 in Europa & Außen

Unsere Zukunft ist Europa

 

Finale der Europaveranstaltungen der SPD-Eching im ASZ mit Johano Strasser und Martin Brusis
von Herbert Hahner

„Unsere Zukunft ist Europa“, unter dieses Motto hatte die SPD-Eching ihre Ab-schlussveranstaltung gestellt. Nach dem Fest „Frankreich zu Gast“ am 14. Juli an-lässlich des französischen Nationalfeiertags, einem Tennisturnier „European Open“ am 16. Juli in Dietersheim und der Naschoffensive „Süßes Europa“ am 22. Juli in Günzenhausen sollte es am Freitag ,15. September, ernst werden – na ja, nicht tie-risch ernst aber doch mehr auf den Intellekt zielend. Es ging um anspruchsvolle poli-tische und wirtschaftspolitische Inhalte: Der Schriftsteller und ehemalige Präsident des P.E.N. Zentrums Deutschland, Johano Strasser, und der Politikwissenschaftler Martin Brusis waren als Referenten geladen.
Zunächst mussten aber die zahlreichen Veranstaltungsgäste ihr Hirn martern. Bevor sie Platz nehmen konnten galt es, zehn an Pinnwänden ausgehängten Zitaten zu Europa den richtigen Autor bzw. die richtige Autorin zuzuordnen. Einige Besucher waren dabei sehr gut. Acht von zehn möglichen Treffern landete der Sieger dieses kleinen Wettbewerbs.
Amüsant und unterhaltend, wenngleich auch tiefgehend, waren dann die über einen Beamer eingespielten und bei den vorhergehenden Veranstaltungen zu Europa ein-gefangenen Statements. Ein gutes Dutzend unterschiedlicher Argumente für Europa ließ die Bandbreite des Themas erahnen.
Martin Brusis, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Kompetenznetzes "Institutio-nen und institutioneller Wandel im Postsozialismus", zeigte anhand ausgewählter Wirtschafts- und Politikfelder in erster Linie die Verhältnisse in den mittel- und osteu-ropäischen Staaten auf. Welche Veränderung hat es seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ in den postsozialistischen Staaten gegeben? Wie haben sich die Einstel-lungen der Bevölkerung seither verändert? Und sitzen die rechtspopulistischen Re-gierungen z. B. in Polen und Ungarn wirklich so fest im Sattel, wie es scheint? Wie sehen die jungen Leute in diesen Ländern Europa?
Aus einer philosophischen Perspektive betrachtete Johano Strasser die Thematik. „Wir müssen unseren westlichen Nachbarn unendlich dankbar sein“, meinte er, „Leu-te wie Robert Schumann z. B. haben gegen massiven Widerstand in ihren Ländern uns Deutschen, dem eigentlich unendlich bösen Nachbarn, die Hand gereicht“. Sie haben damit erreicht, dass ein Krieg zwischen den ehemaligen Erzfeinden Deutsch-land und Frankreich heute nicht mehr denkbar ist. Wie kleinkariert wirke da unsere permanente Mäkelei an Brüssel, an den südeuropäischen Staaten und auch an den vermeintlich unsolidarischen Staaten im Osten. Europa hätte viel stärker im Bundes-tagswahlkampf thematisiert werden müssen. Insbesondere die SPD hätte mit ihrem Kandidaten Martin Schulz viel offensiver für Europa eintreten sollen.
Ausgiebig diskutiert wurde auch. Die Beiträge aus dem Publikum reichten von ganz praktischen Problemen wie z. B. der Arbeitsmigration, der Steuerpolitik und den un-terschiedlichen Lebensverhältnissen bis hin zur Frage, was denn Europa eigentlich sei, „ein rein geographischer Begriff oder doch eher eine Wertegemeinschaft, bei der vielleicht Kanada oder Neuseeland uns näher stehen als mancher Balkanstaat“.

 

 

26.07.2017 in Bundespolitik von SPD Kreisverband Freising

Olaf Scholz zu "Deutschlands Rolle in der Welt"

 

Zum Thema "Deutschlands Rolle in der Welt" besuchte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz die Domstadt.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Orangerie sprachen Scholz und SPD-Bundestagskandidat Andreas Mehltretter über die Herausforderungen, vor denen Deutschland in Europa und darüber hinaus steht: Wachstum und soziale Gerechtigkeit in allen Ländern der EU, die Aufnahme von Flüchtlingen, Solidarität mit Italien, Griechenland und Spanien, die von der Flüchtlingszuwanderung am stärksten betroffen sind, die Bekämpfung der Fluchtursachen, die Verteidigung der äußeren Sicherheit in Europa, die Bewahrung demokratischer Standards und Werte, die Eindämmung des islamistischen Terrors ...
Beide betonten, dass kein Staat die Probleme alleine bewältigen könne. Zu Zusammenarbeit und mühsamer Kompromissfindung gebe es letztlich keine Alternative.
Und es sei in Zeiten andauernden und tiefgreifenden technologischen Wandels enorm wichtig, den Arbeitnehmern, den Familien und den Senioren zu vermitteln, dass die Politik ihre Bedürfnisse im Blick hat: bezahlbares Wohnen, Bildungs- und Schulungsangebote, Regeln für Wirtschaft und Arbeitsmarkt, faire Bezahlung und Sicherung der Renten, auch aus Steuermitteln ...

Hier auch ein Artikel im Freisinger Tagblatt!

 

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