Mit dieser Frage hatte Bürgermeister Sebastian Thaler vergangenen Freitagnachmittag die jungen Echingerinnen und Echinger zwischen 13 und 25 Jahren zur ersten Jungbürgerversammlung ins Bürgerhaus geladen.
von Stefanie Malenke
Mit dieser Frage hatte Bürgermeister Sebastian Thaler vergangenen Freitagnachmittag die jungen Echingerinnen und Echinger zwischen 13 und 25 Jahren zur ersten Jungbürgerversammlung ins Bürgerhaus geladen.
von Stefanie Malenke
Organisiert wurde die Veranstaltung von Indes Stadler, der neuen Wirtschaftsförderin, die dabei u.a. vom JUZ unterstützt wurde.
Nach dem Vorbild der Bürgerversammlungen stellte Sebastian Thaler zunächst Wissenswertes und Neues aus der Gemeinde vor, wobei er dabei den Fokus auf Themen legte, die für die Jungen interessant sind. So berichtete er u.a. vom neuen Fahrradweg nach Garching, von den favorisierten Ideen des Bürgerhaushaltes und von Projekten, über die gerade diskutiert wird, wie zum Beispiel einem Wave Park am Hollerner See.
Anschließend waren die etwa dreißig Jugendlichen gefragt. Nach dem Vorbild des Weltcafés gab es fünf Thementische – das waren Sport, Freizeit, Treffpunkte, Umwelt und Verkehr - an denen die JungbürgerInnen – moderiert und unterstützt von sogenannten GastgeberInnen an den Tischen - schnell miteinander ins Gespräch kamen, sich darüber unterhielten, wie es momentan aussieht, was sie sich für die Zukunft wünschen würden und wie dies möglicherweise umgesetzt werden könnte. Im Sieben-Minuten-Takt wanderte jede Gruppe einen Tisch weiter: So hatten alle die Möglichkeit, sich zu jedem Thema Gedanken zu machen.
Es wurde lebhaft diskutiert und sich ausgetauscht und die Plakate, die an jedem Tisch bereitlagen, um die Ergebnisse aufzuschreiben, waren am Ende der anberaumten Zeit vollgeschrieben.
Wieder im Plenum versammelt wurden die Ergebnisse des Weltcafés kurz vorgestellt. Dabei wurde sehr deutlich, wie interessiert die Jugendlichen daran sind, was in ihrer Gemeinde passiert, dass natürlich Spaß und Freizeit Vorrang haben, sie sich aber auch ganz explizit und sehr bewusst mit ernsten Themen auseinandersetzen. Außerdem gibt es – was ja eigentlich nicht verwunderlich – ein unglaubliches Potenzial an Ideen, Vorschlägen und Umsetzungsmöglichkeiten.
Mehr als genug Gründe also, die Jungbürgerversammlung zu einer festen Einrichtung werden zu lassen – am besten zweimal im Jahr. Darüber waren sich alle in der Abschlussrunde – bei frisch angelieferter Pizza - einig.






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