19.02.2024 in Regionalpolitik

Deutsche Flugsicherung verhindert Bau von Windkraftanlagen

 

Besuch bei der Bundespolizei in Oberschleißheim

Am 06. Februar besuchten die Bundestagsabgeordneten Andreas Mehltretter (SPD) und Leon Eckert (Grüne) die Bundespolizei in Oberschleißheim. Sie wurden begleitet von Andreas Henze und Werner Hillebrand-Hansen von der BEG-Freising sowie Herbert Hahner, SPD-Gemeinderat in Eching. Ziel des Besuchs war es, im Hinblick auf mögliche Windkraftanlagen z. B. in Eching, mehr Information aus erster Hand zu den Flugbewegungen der Bundespolizei-Hubschrauberstaffel Oberschleißheim zu erhalten. Bei einem ausführlichen Gespräch legten die Vertreter der Bundespolizei dar, welche Flugrouten durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) für die Hubschrauberstaffel berechnet wurden, welche Randbedingungen dabei eine Rolle spielen und weshalb die Flugkorridore so groß sein müssen, wie von der DFS berechnet. Es sei auf keinen Fall das Ziel der Bundespolizei Windkraftanlagen zu behindern, wurde von den Polizeivertretern klargestellt, man sei aber gezwungen, die berechneten Routen einzuhalten. Insbesondere der für Oberschleißheim bei der Berechnung durch die DSF angesetzte Einflugwinkel von 4,62 Grad sei sehr sportlich, üblich seien 3 Grad. Ein noch steilerer Anflug und damit eine Verkürzung der Abstandsgebote zu Windkraftanlagen sei nicht machbar. Verantwortlich für die Vorgabe der zu nutzenden Korridore sei letztendlich aber immer die DSF.

Die beiden Bundestagsabgeordneten Andreas Mehltretter und Leon Eckert werden als nächsten die DFS zu diesem Thema kontaktieren. Wir werden darüber berichten.

 

29.01.2024 in Lokalpolitik

SPD-Eching fordert Rücktritt von Bürgermeister Thaler

 

Die SPD Eching fordert den Ersten Bürgermeister Sebastian Thaler auf, sein Amt niederzulegen.

In den letzten zweieinhalb Jahren hat Sebastian Thaler Äußerungen zu den gegen ihn gerichteten Vorwürfen stets mit dem Verweis auf das laufende Verfahren sowohl uns als auch der Öffentlichkeit gegenüber verweigert. Die SPD Eching hatte daher nach der Rücknahme seines Einspruchs gegen den Strafbefehl auf eine Klärung, eine Entschuldigung und Reflexion seitens des Bürgermeisters gehofft. Deshalb war seine öffentliche Stellungnahme zur Rücknahme seines Einspruchs völlig unzureichend.

Der Vertrauensverlust in der Bevölkerung und im Gemeinderat hat dadurch einen neuen Höhepunkt erreicht. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass der Rücktritt von Sebastian Thaler der beste Weg ist, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die politischen Institutionen der Gemeinde wiederherzustellen.

Wir erkennen die in vielen Aspekten positive Sacharbeit von Sebastian Thaler an. Seine Amtszeit als Echinger Bürgermeister hätte überaus erfolgreich verlaufen können. Das Wahlergebnis von 2020 hat dafür beste Voraussetzungen geschaffen. Mit Rechtsverstößen, moralisch fragwürdigen Geschäften, mangelhafter Kooperation, unzureichender Kommunikation und fehlender Einsicht hat Sebastian Thaler das in ihn gesetzte Vertrauen verspielt.

Wir waren Sebastian Thaler gegenüber lange loyal. Diese Loyalität wurde durch unser starkes Empfinden für rechtsstaatliches Vorgehen, Fairplay ihm und seiner Familie gegenüber und den positiven Gestaltungswillen zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger gespeist. Loyalität und Fairplay sollten allerdings auf Gegenseitigkeit beruhen. Wir hoffen, dass der Rücktritt des Bürgermeisters den Weg für eine Rückkehr zum redlichen Umgang miteinander ebnet.

Im Namen des Ortsvereins und der Gemeinderatsfraktion

Victor Weizenegger
Vorsitzender der SPD-Eching

Herbert Hahner
Fraktionsvorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion  

 

22.01.2024 in Lokalpolitik

Bürgermeister Thaler akzeptiert Strafbefehl

 

Stellungnahme des SPD-Ortsvereins

Am Freitag, den 19.01.24 berichteten die Echinger Zeitung, das Freisinger Tagblatt und die Süddeutsche Zeitung übereinstimmend, dass der erste Bürgermeister der Gemeinde Eching Sebastian Thaler den gegen ihn verhängten Strafbefehl akzeptiert habe.

Zu diesem Vorgang gibt der SPD-Ortsverein Eching folgende Stellungnahme ab:

Der Schritt des ersten Bürgermeisters Sebastian Thaler, seinen Einspruch gegen den Strafbefehl zurückzuziehen, hat uns sehr überrascht. Wir waren über diesen Schritt zuvor nicht informiert.

Wir erkennen positiv an, dass dieses nun schon über zwei Jahre laufende Verfahren damit abgekürzt wird, und hoffen, dass diese Angelegenheit bald zu einem Ende geführt werden kann.

Die SPD Eching ist Sebastian Thaler gegenüber seit Anfang an gesprächsbereit. Leider wurden Gesprächsangebote bis zuletzt von ihm ausgeschlagen. Eine ehrliche Aufarbeitung der Vorgänge durch Sebastian Thaler sowohl der SPD Eching als auch dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit gegenüber hätte längst zu einer Klärung führen können. Diese unschöne Vorgehensweise überschattet leider eine ansonsten in vielerlei Hinsicht erfolgreiche Amtszeit. So sind beispielsweise im Hinblick auf Wohnungsbau und Ortsentwicklung wesentliche Weichen gestellt worden, von denen die Gemeinde in den nächsten Jahrzehnten profitieren wird.

Die SPD Eching wird das Ergebnis des Disziplinarverfahrens abwarten, bevor sie eine vollständige Bewertung des Verhaltens des ersten Bürgermeisters vornehmen wird. Dies sollte in einem Rechtsstaat selbstverständlich sein. Leider zeigt das Verhalten einiger Akteure auf Seite der politischen Konkurrenten, dass einigen die Durchsetzung von Partikularinteressen wichtiger ist als das Wohl der Gemeinde.

Victor Weizenegger
Vors. SPD Eching

 

08.01.2024 in Bildung & Kultur

Sterne ohne Himmel – Kinder im Holocaust

 

Sterne ohne Himmel - Ausstellung im Bürgerhaus Eching

Die Ausstellung „Sterne ohne Himmel – Kinder im Holocaust“ ist eine außergewöhnliche Ausstellung – präsentiert sie doch, ausgearbeitet von der Gedenkstätte Yad Vashem, das besondere Schicksal der Kinder im Holocaust und zeigt die erstaunliche Fähigkeit von Kindern, trotz der schlimmsten Umstände am Leben festzuhalten.

 

25.11.2023 in Allgemein von SPD Kreisverband Freising

Jahreshauptversammlung: positive Bilanz und klarer Kurs für Bund und Europa

 
Herbert Bengler, Alina Graf, David Rausch, Andreas Mehltretter, Victor Weizenegger

Die Wahlniederlage vom Oktober ist erst frisch verdaut, da blickt die SPD im Landkreis bereits nach vorne auf die Europawahl 2024 – und verweist auf kommunalpolitische Erfolge.

 

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