05.12.2025 in Kommunalpolitik
Unter diesem Motto veranstalten die SPD-Eching, die ödp-Eching und die Echinger Mitte am 10.12.2025 um 19:00 Uhr im ASZ eine gemeinsame Diskussionsveranstaltung. Referenten und Diskussionspartner werden der Bauexperte Thomas Müller-Saulewicz und unser Bürgermeisterkandidaten Victor Weizenegger sein.
Bezahlbarer Wohnraum ist in den deutschen Ballungsgebieten und in ihrem Umfeld sein vielen Jahren ein politisches Dauerthema. Schon seit Jahrzehnten versucht die Gemeinde Eching mit dem Echinger Baulandmodell, auch für weniger begüterte Bürger*innen die Chance auf Wohneigentum zu erhöhen. Unter den sich geänderten Rahmenbedingungen ist das immer schwieriger geworden.
Am Beispiel eines jungen Paares, das Wohnraum sucht, erfolgt eine Betrachtung der Rahmenbedingungen des Wohnens: Bauplanung und Kosten, Finanzierung, Grundstückspreise, Kauf versus Erbpacht, Genossenschaften, usw.
Es wird explizit um die Frage gehen, wer die Rahmenbedingungen verändern kann. Ist die öffentliche Hand dazu in der Lage, vielleicht die Kommunen? Bedarf es verstärkter Eigeninitiative? Gibt es konkrete Beispiele? Und wie machen das eigentlich unsere Nachbarn in Österreich?
17.11.2025 in Kommunalpolitik von SPD Kreisverband Freising
Mehr Anträge und Anfragen als die anderen Fraktionen, ein Fest für zum Dank für die Corona-Helfer und der Bau eines neuen Frauenhauses – die Bilanz der SPD-Kreistagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Herbert Bengler fällt nachvollziehbar sehr positiv aus. Daran will die Kreis-SPD auch in der nächsten Wahlperiode anknüpfen: Dafür haben die Genossen nun auf ihrer Jahreshauptversammlung ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl verabschiedet. Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter umriss die Ziele der SPD für den Landkreis klar: das Soziale stärken, den Wohnungsmangel angehen, ein bestmögliches Umfeld in den Schulen schaffen, gute Gesundheitsversorgung sicherstellen und den Landkreis bei Energiewende, öffentlichem Nahverkehr und Digitalisierung modernisieren.
11.11.2025 in Ortsverein
Max Egersdoerfer feierte am 7. November im Kreise von Familie und Freunden seinen 99. Geburtstag. Da Egersdoerfer damit das älteste Mitglied der SPD-Eching (beigetreten 1963) ist, kamen außerdem der Echinger SPD-Vorsitzende Victor Weizenegger und SPD-Fraktionssprecher Herbert Hahner. Auf das Geheimnis seines hohen Alters angesprochen, antwortet der Jubilar, es seien seine Frau Elisabeth, die ihn immer unterstützt habe, und der Sport gewesen, die ihn so lange fit gehalten haben. Tatsächlich war Max Egersdoerfer zeitlebens sehr aktiv – sei es beim Fahrradfahren oder Abfahrtsski, wo er 15 Jahre lang sogar als Skilehrer für Sehbehinderte tätig war. Das alles gelang Egersdoerfer trotz einer Unterschenkelamputation – eine Verwundung aus dem 2. Weltkrieg, in den er als junger Mann gezwungen wurde. Nach dem Krieg musste er mit allem von vorne anfangen. „Eigentlich war ich Bäckerlehrling – aber nur acht Tage lang, dann kam der Einberufungsbefehl“, erzählt Egersdoerfer. Doch der Neuanfang gelang: Max Egersdoerfer konnte eine Beamtenlaufbahn beim Bezirk Oberbayern beginnen. „Es war eine interessante Tätigkeit. Und ich hatte immer faire Vorgesetzte.“ Auch privat konnten Max und Elisabeth sich etwas aufbauen, ein kleines Häuschen im Norden Echings wurde ihr Eigenheim. Errichtet mit viel Eigenleistung, berichtet die Gattin sichtlich stolz: „Ich habe jeden Stein selbst in der Hand gehabt.“ Wenn er auf sein Leben zurückblicke, sagt Max Egersdoerfer, sei er im Wesentlichen zufrieden. Mental und körperlich aktiv zu bleiben, sei das Wichtigste im Alter, ist er sich sicher. Noch heute bereitet er seine Steuererklärung selbst vor („Der Steuerberater würde mich sofort einstellen“) und ist immer noch ohne Gehhilfe unterwegs. Nur das Fahrradfahren hat er vor zwei Jahren nach einem Sturz leider aufgeben müssen. Und so überrascht es nicht, dass die Gratulanten sichtlich beeindruckt versprechen, nächstes Jahr zum hundertsten Geburtstag wiederzukommen.
23.10.2025 in Kommunalpolitik
Riesige Wahlplakate an der Hollerner Straße
Eigentlich darf in Eching erst vier Wochen vor einer Kommunalwahl öffentliche Plakatwerbung betrieben werden - Plakatgröße: A1. So steht es zumindest in der für die Wahlplakatierung maßgeblichen Satzung.
Das ficht allem Anschein nach die Freien Wähler nicht an. Aus vier Wochen machen sie mehr als vier Monate und die verwendete Plakatgröße ist ein Vielfaches von A1.
Hat man bei dieser Gruppierung wirklich so viel Angst? Spricht es wirklich für die Reputation eines Kandidaten, wenn er zu solchen Mitteln greift?
Na ja, vielleicht glaubt man in den Reihen der FW doch noch irgendeinen juristischen Winkelzug zu finden, mit dem man ein solches Vorgehen legitimieren kann. Auf einen anständigen Wahlkampf lässt das nicht hoffen.
23.10.2025 in Kommunalpolitik
Kandidierende aus allen Schichten der Bevölkerung
So langsam rückt die nächste Kommunalwahl ins Bewusstsein der Menschen. Auch wenn es noch gut 4 Monate sind bis zur Wahl am 08. März 2026, die Parteien bemühen sich eifrig, die Listen ihrer Kandidierenden aufzustellen.
Nach der Nominierung ihres Bürgermeisterkandidaten Victor Weizenegger am 15. September, hat die SPD-Eching nun auch (15. Oktober) ihre Liste mit den Bewerberinnen und Bewerbern für ein Ratsmandat aufgestellt. Eine Liste, die einen Querschnitt durch die Bevölkerung unserer Gemeinde abbildet. „Ein SPD-Team eben“, wie aus der Versammlung heraus angemerkt wurde.
Männer und Frauen sind fast paritätisch vertreten, SPD-Mitglieder und solche ohne Parteibuch, junge Menschen in der Berufsausbildung sind dabei genauso wie mitten im aktiven Arbeitsleben stehende, aber auch lebenserfahrene im Rentenalter. Diese vielfältigen Kompetenzen bieten eine belastbare Basis für eine gute, sachliche und zukunftsorientierte Arbeit im Gemeinderat. Selbstredend sind alle auch jetzt schon aktiv in den diversen Einrichtungen und Vereinen unserer Gemeinde ehrenamtlich tätig.
Neben neuen Gesichtern mit frischen Ideen verbürgt die erneute Kandidatur von vier der gegenwärtig fünf SPD-Ratsmitglieder Kontinuität. Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte sind dabei, Atheisten und religiös fest eingebundene. So spiegelt die Liste auch das hohe Maß an gesellschaftlicher Vielfalt in Eching wider. Das wird zunehmend wichtig, um zu verhindern, dass politisch rechtstehende Kräfte die Zukunftssorgen vieler Menschen in Hass und Ausgrenzung gegenüber den Bevölkerungsgruppen ummünzen können, die nicht dem rückwärts gerichteten, völkisch-nationalistischen Weltbild entsprechen.
Gemeinsam ist allen Kandidierenden, dass sie bereit sind, viel Zeit, Arbeit und Energie für das Wohl unserer Gemeinde aufzubringen. Folgende Personen treten für die SPD-Eching an: Julian Morgenroth (7. v. l.), Peggy Spirk (2. v. l.), Vincent Blank, (5. v. l.), Barbara Ramstötter (4. v. l.), Frank Horlbeck, Esma Gelis, Peter Neumann, Heidrun Hammann (ganz rechts), Michael Maier-Bachl, Judith Ochs (6. v l.), Antonello Gaviano und Herbert Hahner (1. v. l.). Mit auf dem beiliegenden Foto ist noch Carsten Seiffert (3. v. l.)) zu sehen, der die Versammlung souverän leitete. Leider konnten einige der Kandidierenden genauso wie der Bürgermeisterkandidat Victor Weizenegger aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nicht anwesend sein.

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