13.02.2025 in Lokalpolitik

Eching bleibt bunt

 
Copyright Bernhard Hinz

In einer Zeit, in der Hass, Ausgrenzung und rechtsextreme Gruppen zu einer Gefahr für unsere Demokratie werden, setzen wir, kurz vor der Bundestagswahl, ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt, Menschenwürde, Zusammenhalt und Demokratie! Gemeinsam zeigen wir: Eching steht für ein buntes, solidarisches und demokratisches Miteinander. Für lebendige Demokratie, die Einhaltung der universellen Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der ökologischen Vielfalt.

Wir laden Euch ein, mit uns die Demokratie zu verteidigen – mit Musik und Texten in bunter Gemeinschaft. Lasst uns ein sichtbares Zeichen setzen: Für Respekt, Toleranz und eine offene Gesellschaft, in der ALLE! ihren Platz haben.

Unser Motto: „Eching bleibt bunt!“

Warum? Weil Demokratie ohne Euch nicht funktioniert. Euer Engagement zählt!

Zeigt Flagge: Kommt so bunt und vielfältig, wie ihr seid, in farbenfroher Kleidung, bringt Schilder, Plakate oder einfach eure Stimme mit!

Wann? Am 18.02.2025 um 18:30 Uhr auf dem Bürgerplatz in Eching

 

09.02.2025 in Allgemein von SPD Kreisverband Freising

Andreas Mehltretter, MdB, Jusos Freising und SPD Freising zum Angriff auf den Jusos-Nachtinfostand

 

Bereits seit über acht Jahren führt die Jugendorganisation der Freisinger Sozialdemokraten abends sogenannte Nachtinfostände durch, um bei Freigetränken mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und für ihre politischen Positionen zu werben. Am späten Samstagabend, 8. Februar, wurde nun ein solcher Infostand der Freisinger Jusos angegriffen. Dabei wurden mehrere Jusos verletzt und der Infostand beschädigt.

Der Bundestagsabgeordnete Andreas Mehltretter erklärt dazu: „Es erschüttert mich, dass Jusos in Freising bei einer Wahlkampfaktion körperlich angegriffen wurden. Der Schock sitzt natürlich tief. Ich hoffe, dass sich die Verletzten bald wieder erholen.
Alle politisch Engagierten sind schon seit längerem Beschimpfungen und Drohungen gewohnt – das ist schlimm genug. Der gestrige Angriff war klar politisch motiviert und zeigt: Die politischen Entwicklungen der letzten Wochen, wenn Konservative mit Rechtsextremen gemeinsame Sache machen, haben ein Klima geschaffen, in dem sich die Feinde der Demokratie wieder stark und zu solchen Taten ermutigt fühlen. Das macht mich betroffen.“

Michael Weindl, stellvertretender Jusos-Vorsitzender und einer der angegriffenen Wahlkämpfer vor Ort, sagt dazu: „Dieser aggressive körperliche Angriff auf engagierte Ehrenamtliche lässt mich sprachlos zurück. Die Nachtinfostände waren immer ein Highlight in jedem Wahlkampf. Ist unsere Gesellschaft mittlerweile so von rechts getrieben, dass ehrenamtliche Wahlkämpfer*innen am Infostand um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssen? Aus Worten werden Taten. Sollen Infostände in Zukunft nur noch unter Polizeischutz möglich sein?“

Michael Firlus, Juso-Vorsitzender und ebenfalls vor Ort, erklärt dazu: „Man hört aus allen Richtungen, dass politisch motivierte Gewalt in Deutschland auf dem Vormarsch ist. Bis jetzt war das für uns alle allerdings eine eher abstrakte Bedrohung. Dass diese Entwicklung nun inzwischen auch in Städten wie Freising angekommen ist, schockiert und beschäftigt uns nun extrem. Wir sind uns aber in einer Sache einig: Wir lassen uns davon nicht einschüchtern!"

Teresa Degelmann, Co-Ortsvorsitzende der Freisinger SPD, betont: „Dass unsere Wahlkämpfer angegriffen werden, das macht was mit uns als Partei. Es verstört und verschreckt! Und es darf nicht nur Aufgabe der demokratischen Parteien sein, darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig politisches Engagement und die Freiheit, dieses ohne Angst auszuüben, für unsere Gesellschaft ist! Wir sind froh, dass auch Besucher des Furtners so engagiert eingegriffen haben. Unsere Demokratie zu verteidigen, muss Aufgabe von uns allen als Zivilgesellschaft sein.“

Weitere Informationen zum Tathergang:

Am Samstagabend kam ein junger Mann an den Infostand der Freisinger Jusos in der Oberen Hauptstraße. Er war ersichtlich darauf aus, eine politische Diskussion, u. a. über die Nürnberger Prozesse, immer weiter zu eskalieren und Vorwürfe gegen die Infostand-Wahlkämpfer zu konstruieren. Des Weiteren versuchte er, die Fahnen der Jusos zu klauen, was zwei Jusos zu verhindern versuchten. Der junge Mann fing daraufhin an, einem Juso Gewalt anzudrohen und ihm zuzurufen: „Dich bring ich um!“ Er wurde von der Gruppe abgeschirmt. Die Jusos verständigten daraufhin die Polizei, woraufhin der junge Mann die Flucht ergriff. Wenige Minuten später schlich er sich jedoch wieder von hinten an, schubste einen der Jusos, der sich schützend vor seinen Genossen gestellt hatte, nahm den Hauptbetroffenen in den Schwitzkasten und schlug ihn. Zwei der Jusos gingen dazwischen und fixierten ihn, couragierte Gäste des Furtner brachten den Angegriffenen im Furtner in Sicherheit. Der Angreifer schrie daraufhin: „Ich will ja nicht euch, ich will ihn, den mach ich fertig, den bring ich um.“ Ein Begleiter des Angreifers kam und befreite ihn aus der Fixierung der Jusos, die den Täter aufhalten wollten bis zum Eintreffen der Polizei. Die Jusos versuchten, die Täter in Richtung Wörth wegzutreiben, wobei der Täter einem Juso gegen den Kopf schlug. Den beiden Angreifern gelang die Flucht. Der Juso, dem der Angreifer auf den Kopf geschlagen hatte, musste sich danach mit Kopfschmerzen in ärztliche Behandlung begeben.

 

09.02.2025 in Bundespolitik

Vortrag zur Geothermie - volles Haus im ASZ

 

Veranstaltung der SPD-Eching zum Stand der Geothermie

Etwa 60 Personen drängten sich am Donnerstag, den 06. Februar, in den Saal des ASZ. Eingeladen hatte die SPD den Bundestagsabgeordneten Andreas Mehltretter sowie Florian Stanko vom Bundesverband Geothermie (BVG) und Johannes Mahl vom Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Eching-Neufahrn.

„Das Gelingen der Wärmewende entscheidet sich vor Ort in den Städten und Kommunen. Bei uns in Bayern wird dabei die Geothermie einen entscheidenden Beitrag für die Wärmeversorgung vor Ort liefern. Sie ist kostengünstig, erneuerbar, nahezu unerschöpflich und deswegen bestens geeignet die Grundlast der Wärmeversorgung zu stemmen“. So führte MdB Mehltretter, Energie-Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, in den Abend ein, um dann zu fragen: „Welche Chancen bestehen in der Nutzung von Erdwärme? Und welche Herausforderungen bestehen dabei? Wo können sich Kommunen Unterstützung für die Umsetzung der eigenen Vorhaben holen?“

Florian Stanko, Leiter Politik beim BVG, legte mit einem kurzweiligen Vortrag die Thematik dar, zeigte die Potentiale auf und erläuterte, was bisher deutschlandweit schon geschehen ist und welche Probleme zu lösen bzw. Herausforderungen noch zu bewältigen sind. Grundsätzlich sind, so seine Darstellung, die notwendigen Probebohrungen und dann auch die Errichtung einer Anlage der Tiefengeothermie für die potenziellen Betreiber eine hohe finanzielle Hürde. Langfristig überwiegen dann aber die Vorteile: Versorgungssicherheit, kleiner CO2-Fußabdruck, Unabhängigkeit von anderen Energieträgern.

Die Forderungen des BVGs an die Politik, so Stanko, wurden zum großen Teil schon in Gesetzesform gegossen, auch wenn durch den Bruch der Ampelkoalition einige Wünsche noch nicht realisiert werden konnten. Er sieht gute Chancen, dass auch der neue Bundestag die Thematik positiv angehen wird.

Über den Stand der Geothermie im Gebiet Neufahrn-Eching berichtete Johannes Mahl. Den örtlichen Claim haben sich die Gemeinden schon gesichert und mit den Stadtwerken München, die bereits mehrere Geothermieanlagen betreiben, gibt es eine fruchtbare Zusammenarbeit. Ziel ist, die bestehende Fernwärmeversorgung mithilfe der Tiefengeothermie weiter auszubauen. Konkrete Versuchsbohrungen sind allerdings noch nicht geplant. In Verbindung mit der kommunalen Wärmeplanung wird es im Sommer 2025 eine Übersicht geben, in welchen Ortsgebieten der nächste Fernwärmeausbau stattfinden wird bzw. wo zunächst kein Ausbau zu erwarten ist.

Als ausgesprochen fachkundig zeigten sich Teile des Publikums, sodass eine aufschlussreiche, sachlich fundierte Diskussion zustande kam. Selbst die Frage nach potenziellen Gefahren solcher Bohrungen in unserer Region wurde aus dem Publikum heraus verneint, mit klarer und auch für Laien verständlicher Sachdarlegung. In der Summe ein sehr gelungener Abend.

 

29.01.2025 in Wahlen

Geothermie - ein wichtiger Baustein für die Wärmewende

 

Das Gelingen der Wärmewende entscheidet sich vor Ort in den Städten und Kommunen. Bei uns in Bayern wird dabei die Geothermie einen entscheidenden Beitrag für die Wärmeversorgung vor Ort liefern. Sie ist kostengünstig, erneuerbar, nahezu unerschöpflich und deswegen bestens geeignet die Grundlast der Wärmeversorgung zu stemmen.

Als Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion habe ich in den letzten drei Jahren intensiv für das Thema gekämpft. Der lange Kampf für ein Geothermiebeschleunigungsgesetz hat zumindest erste Früchte gezeigt: Wir konnten in den letzten Monaten das Gesetz erfolgreich verhandeln. Und wenn ausreichend Bereitschaft im Bundestag besteht, könnte es sogar in dieser Legislatur noch verabschiedet werden. Und gerade auch hier in Oberbayern geht es mit Geothermieprojekten gut voran.

Welche Chancen bestehen in der Nutzung von Erdwärme? Und welche Herausforderungen bestehen dabei? Wo können sich Kommunen Unterstützung für die Umsetzung der eigenen Vorhaben holen? Darüber will ich mit Ihnen gemeinsam bei einer Abendveranstaltung diskutieren.

Ich freue mich besonders, dass wir den Bundesverband Geothermie (BVG) für den Abend gewinnen konnten und Florian Stanko, Leiter Politik beim BVG, mit einem Vortrag in das Thema einführen wird. Außerdem wird Johannes Mahl vom Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Eching-Neufahrn über den aktuellen Stand des Geothermievorhabends der Kommunen Eching und Neufahrn informieren. Im Anschluss werden wir in offener Runde über die richtigen Rahmenbedingungen für Geothermie und die Planungen vor Ort diskutieren.

Dazu lade ich herzlich am Donnerstag, den 6. Februar, in das ASZ in Eching, Bahnhofstraße 4, ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Du kommst? Dann freue ich mich über eine kurze Bestätigung Deiner Teilnahme vorab.

Bitte merke Dir auch folgende Termine schon einmal vor:

  • Am Montag, den 3. Februar diskutieren wir mit unserer stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Landtag Doris Rauscher darüber, wie wir mehr Kita-Plätze schaffen können.
  • Am Samstag, den 8. Februar, kommt um 16.30 Uhr unser Generalsekretär Matthias Miersch nach Pfaffenhofen!
  • Ebenfalls am Samstag, 8. Februar, diskutieren wir ab 14.00 Uhr in Schrobenhausen zum Thema Krankenhäuser, dazu kommt unsere gesundheitspolitische Sprecherin Heike Baehrens zu uns.
  • Und am Sonntag, den 9. Februar, laden die SPD-Ortsvereine Rohrbach und Wolnzach um 10.00 Uhr zum Frühschoppen nach Fahlenbach ein.

Solidarische Grüße
Andreas Mehltretter

 

22.01.2025 in Ortsverein

Neujahrsempfang der SPD-Eching

 
Max Egersdörfer und Victor Weizenegger

Am 21. Januar begrüßte der SPD-Ortsvorsitzende, Victor Weizenegger, die Echinger Sozialdemokraten im ASZ, um mit ihnen das neue Jahr in geselliger Runde zu beginnen. Bei Wasser, Bier, Wein…, je nach Gusto, einem kleinen Buffet, sowie vielen anregenden Gesprächen genoss man das Beisammensein, tauschte Neuigkeiten aus und schwelgte in Erinnerungen.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Willy Kramer. Diesmal unterhielt er nicht mit seinen bereits legendären Gstanzln, sondern sang eigene Liedtexte zu bekannten Melodien.

Intellektuelle Leistungen forderte Peggy Spirk ein. Sie hatte eine Reihe von Quizfragen parat und unter viel Gelächter bemühten sich die Anwesenden um korrekte Antworten – nicht immer mit Erfolg, aber mit viel Spaß.

Ganz ohne ernsthafte Inhalte ging es natürlich nicht, es war schließlich eine Versammlung von Sozialdemokraten. Sybille Schmidtchen trug einen Text vor, der die Bedeutung gesellschaftlicher Vielfalt darstellte. In einer fiktiven Geschichte wanderten alle Produkte aus, die nicht auf „deutschem Boden gewachsen“ sind – Ödnis wäre die Folge.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung für Max Egersdörfer. Max ist seit über 60 Jahren Mitglied der SPD. Victor Weizenegger überreicht ihm dazu unter dem Beifall der ganzen Versammlung eine Urkunde und eine vergoldete Ehrennadel.

 

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