Sozialer Kahlschlag in Eching setzt sich fort

Veröffentlicht am 11.03.2012 in Kommunalpolitik

In Eching kann man beispielhaft sehen, wie eine Kommune seiner Verantwortung für den sozialen Zusammenhalt und Ausgleich nicht nachkommt. Bürger und Familien sollen sich lieber mit Anträgen bei übergeordneten Behörden gerumschlagen. Die SPD vor Ort stemmt sich mit Hilfe der Bürger dieser unsäglichen Entwicklung entgegen.
von Barbara Schefold
SPD Eching

Die CSU und FWG haben im Gemeinderat mit ihrer Mehrheit beschlossen, die Jahrzehnte alte Sozialstaffelung für die Gebühren der Kindertagesstätten abzuschaffen.

Eine gemeindliche Sozialstaffelung bei Beiträgen ist etwas anderes als die (härte- )fallbezogene Sozialhilfe. Es ist eine Leistung einer Gemeinde, die als örtliche Gemeinschaft sich bereit erklärt und imstande sieht, etwas für die Kinder aus weniger gut gestellten Familien zu tun. Dass Eching ausgerechnet jetzt diese Unterstützung einstellt und damit 30.000 EUR einspart, ist nicht nachzuvollziehen.

Wie geht die SPD nun vor, um die Realauswirkungen zu analysieren?
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Bild: Petra Bork / pixelio.de

 
 

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