Die strategische Zukunft – es wird Zeit für ein neues Gemeindeentwicklungsprogramm

Veröffentlicht am 22.01.2017 in Kommunalpolitik

Was verstand man im Jahr 1975 unter einem geschlossenen Lebenskreis? Wie stark soll oder wird Eching wachsen? Und wie sieht ein gutes Gemeindeleben im Jahr 2030 aus? Die SPD in Eching hat sich am 21. Januar getroffen, um darüber nachzudenken, wie man Echings Entwicklung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einerseits analysieren, aber gleichzeitig nicht einfach nur „fortschreiben“ kann. Genau gesagt, geht es um ein neues Gemeindeentwicklungsprogramm (kurz GEP) für Eching.

von Jürgen Schechler, Eching

Das erste GEP Echings wurde im Jahr 1975 veröffentlicht. Der damalige Bürgermeister Dr. Enßlin hat so einen Entwicklungsrahmen geschaffen, der die Grundlage für viele heutige öffentliche und soziale Einrichtungen in Eching war. In unregelmäßigen Abständen erfolgten GEP-Fortschreibungen. Die letzte Fortschreibung dieses GEPs wurde 2009 erstellt.

Die SPD möchte nun konkrete Ziele, Rahmen und Bedarfsentwicklungen erarbeiten, um zu einem gänzlich neuen GEP zu kommen. Eine reine Fortschreibung soll es nicht geben – davon ist Sebastian Thaler überzeugt. Der aktuelle Bürgermeister nahm an diesem Treffen ebenso teil wie der Bürgermeister, der das erste GEP initiierte.

Dr. Enßlin und auch alle anderen Teilnehmer waren sich einig, dass das neue GEP ähnlich vorausschauend sein muss wie das von 1975. So sollen auch Ziele und Handlungsfelder berücksichtigt werden, die bislang noch in keinem GEP Erwähnung fanden. Bei der Sammlung und Diskussion der ersten Ziele wurden beispielsweise so auch eine digitale Infrastruktur für Eching genannt. Auch gibt es Überlegungen, wie die Gemeinde der Zunahme von Heimarbeitsplätzen Lösungen entgegensetzen kann, die für das Zusammenleben in Eching von Vorteil sein könnten.

Selbstverständlich kann ein Tagesseminar zu einer solch umfangreichen Thematik lediglich der allererste Beginn eines neuen GEPs sein. Man rechnet mit etwa einem Jahr, bis ausreichend Daten gesammelt, Experten befragt und mit Bürgern diskutiert wurde. Am Ende der Veranstaltung war allen Teilnehmern klar, dass die Jahresfrist eine herausfordernde Terminierung bedeutet. Man trifft sich deshalb bereits im kommenden Monat wieder.

 
 

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