Personen

vCard_Button Herbert Hahner

Funktion SPD-Ortsverein Eching, Stellvertretender Vorsitzender; Gemeinderatsmitglied in Eching, Kandidat für den Gemeinderat 2020 (Listenplatz 3)

Uhlandstraße 14
85386 Eching

Email: hhahner@t-online.de

Geboren wurde ich 1952 in Mühlfeld und lebe seit 1994 mit meiner Frau und meinen drei Kindern in Eching. Mein Arbeitgeber ist die Landeshauptstadt München. Seit 1996 unterrichte ich an der Meisterschule am Ostbahnhof angehende Elektromeister. Kurz und knapp: Die SPD-Liste steht für neue Ideen, Bürgernähe und das Bemühen um soziale Gerechtigkeit. Meine grundsätzliche Einstellung: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität bilden seit Mitte des 19. Jahrhunderts die programmatische Basis für die Arbeit der sozialdemokratischen Parteien – weltweit. Freiheit ist eine zwingende Voraussetzung für die Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit. Aber ohne Gerechtigkeit wird Freiheit zum Faustrecht. Wer stark, einfallsreich oder auch nur besonders skrupellos ist, kann anderen seinen Willen aufzwingen - aus Freiheit wird Unterdrückung. Solidarität schließlich macht die Sache erst rund. Spätestens seit der Epoche der Aufklärung wissen wir, dass alle Menschen gleich viel „Wert“ sind, egal ob arm oder reich, alt oder jung, groß oder klein, klug oder einfältig, blaublütig oder bürgerlich - Mensch ist Mensch. Also muss Politik auf Integration ausgerichtet sein und nicht auf Ausgrenzung. Meine Vorstellung einer idealen Gemeinderatsarbeit: Kommunalpolitik muss im Dialog erfolgen! Vieles von dem was im Rathaus entschieden wird (Gebührenordnungen, Verkehrsplanung, örtlicher Um-weltschutz, örtliche Energieversorgung, Wohnungsbau usw.) berührt die Menschen unmittelbar und wird zum Gegenstand der Erörterung. Solche Dialoge funktionieren aber nicht nach dem Harmoniemodell. Un-terschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen und Interessen verursachen Konflikte, die es zu lösen gilt und die Entscheidungen verlangen. Entscheidungen, denen ein offener Dialog mit allen Beteiligten vorausgehen muss. Keine Ellenbogengesellschaft! Armut ist in Deutschland wieder daheim - auch in Eching. Armut bedeutet Ausgrenzung; Solidarität hinge-gen heißt füreinander einstehen. Kommunalpolitik muss sich insbesondere der Kinder, der Ausgegrenzten, der Überforderten und der Alten annehmen und darf nicht zum Helfershelfer skrupelloser Geschäftemacher werden (Beispiel: Mietwucher bei 2rent). Wer sollte für soziale Gerechtigkeit einstehen, wenn nicht die So-zialdemokraten, die SPD. Integration gelingt, wenn Kinder, Jugendliche und Eltern mitgenommen werden und insbesondere junge Menschen eine Pers-pektive für ihr Leben in der örtlichen Gemeinschaft sehen. Integration lässt Vielfalt zu und fordert nicht totale Assimilation, ist aber auch kein Freifahrtschein für Beliebigkeit. Wir haben sehr wohl das Recht und die Pflicht unsere Werte zu vertreten, aber wir müssen sie auch selbst ernst nehmen. Das Recht auf freie Religionsausübung z. B. wird durch das Grundgesetz garantiert – nicht nur für Christen. Ökologische und energetische Vernunft sind auch ökonomische Vernunft! Nicht erst seit sich die Medien mit Katastrophenmeldungen gegenseitig überbieten und die Preise für Strom, Öl und Gas stetig steigen ist klar, dass wir unsere Energieversorgung umstellen müssen – weg von den Fos-silen Brennstoffen und hin zu Regenerativen Energieträgern. Dezentrale Energieversorgung auf der Basis Regenerativer Energiequellen in Verbindung mit einer hohen Effizienz lassen uns unabhängiger werden, einen nicht unerheblichen Beitrag zur weltweiten Friedenssicherung leisten und die Lebensqualität insbe-sondere der nachwachsenden Generationen sichern und verbessern. Eine organische Ortsentwicklung erfordert eine gesunde Mischung aus ausreichenden, bezahlbaren Wohnmöglichkeiten auch für finanz-schwächere Bevölkerungsgruppen, Gewerbeflächen, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangeboten und Grünf-lächen. Insbesondere bei der Entwicklung des Ortskerns muss die Gemeinde gestalterische Zielvorgaben ausarbeiten. Im Dialog mit den Fachbetreiben, den einzelnen Gewerbetreibenden und der gesamten Wohn-bevölkerung sollte dies gelingen. Ein integrales Problem ist hier natürlich die Verkehrsbelastung: täglicher Stau in der Paul-Käsmaier-Straße, Autokolonnen in der Hauptstraße und in Dietersheim, überfüllte Autobahnenusw. Auch wenn die Gemeinde hier teilweise nur bedingt Einfluss nehmen kann, darf sie nicht resignieren sondern muss ihren Gestaltungs-spielraum konsequent nutzen.

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