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SPD Eching - die Mitmachpartei für ein gerechtes Miteinander

Echinger Forum

Unsere Informationsbeiträge im Echinger Forum

Hier finden Sie die Informationsbeiträge im Echinger Forum der SPD. Der aktuelle Beitrag ist stets an oberster Stelle.

 

Ende März 2017: Zum Rathaus

Die Rathaussanierung und der Anbau wurden - ohne wirkliche Alternativen für einen Neubau, wie wir sie immer wieder gefordert haben, zu kennen - noch vom ehemaligen Bürgermeister mit einer hauchdünnen Mehrheit verabschiedet: Warum also wird immer noch diskutiert und noch nicht losgelegt? Sind die nicht enden wollenden Diskussionen nervig oder notwendig?

Wir meinen, dass sie notwendig sind. Die Entscheidungsfindung sehen wir als wichtigen, auch zeitlich anspruchsvollen Prozess, der nur in der Auseinandersetzung miteinander Früchte tragen kann, Keiner von uns hat eine ausgereifte Idee im Kopf, die morgen umgesetzt werden kann. Es gibt viele Ideen und viele Bedürfnisse. Die schwierige Aufgabe der Architekten ist es, zum einen das starre und unumstößliche Raster des ursprünglichen Rathauses zu Grunde zu legen und zum anderen die geänderten Bedürfnisse an Räume und Kapazitäten zu berücksichtigen sowie die vielen verschiedenen Vorstellungen zu Optik und Funktionalität mit einfließen zu lassen.

Das kommt der Quadratur des Kreises gleich und führt dazu, dass ein ansprechendes Äußeres oder ein architektonisches Highlight sogar zum verwegenen Gedanken wird. Begeisterungsstürme waren – auch bei den hartgesottenen Funktionalisten - deshalb im Rat nicht zu spüren, als die Planer ihre Entwürfe vorstellten. Dennoch wurde im Sommer des letzten Jahres ein Entwurf als Ausgangsbasis für die weitere Planung verabschiedet.

Unsere Unzufriedenheit mit der Lösung veranlasste uns dazu, (noch) keine Ruhe zu geben, sondern weiterhin nach einem besseren Kompromiss zwischen Funktion und Ästhetik zu fahnden. Das Rathaus ist das zentrale Gebäude in unserem Ort, das Herzstück und zudem das Aushängeschild für unsere Gemeinde. Sollen wir nicht alles daransetzen, ein repräsentatives Haus zu schaffen, das neben der reinen Funktion noch mehr zeigt? Unsere Aufgeschlossenheit und unsere Orientierung an der Zukunft, verbunden mit viel Stolz auf unsere Traditionen?
Kann ein Gebäude das leisten? Ja, davon sind wir überzeugt. Wir nehmen viel Geld in die Hand. Nicht nur deshalb hat der Bürgermeister darum gebeten, dass wir uns nochmals in Ruhe anschauen, was bisher verabschiedet wurde und was möglicherweise noch verändert werden kann. Eine Modifikation im Sinne einer bestmöglichen Lösung für uns alle oder wenigstens für eine überzeugende Mehrheit und nicht als ein Torpedieren von demokratischen Abstimmungen.

Diese Zeitspanne zum nochmaligen Abwägen mit einem vorher nicht involvierten Bürgermeister wurde ebenfalls demokratisch im Rat verabschiedet, deshalb sollte diese zusätzliche Zeit auch akzeptiert werden, ohne dass die einstigen Befürworter das jetzt als reine Zeitverschwendung verunglimpfen.

In unseren Augen haben wir durch die Abstimmung am 21. Februar 2017 für die Entwurfsvariante des letzten Sommers zum wiederholten Male eine wertvolle Chance vertan. Eine Chance auf mehr Ästhetik bei gleicher Funktionalität. Eine Chance auf hervorgehobene Eingangsbereiche und auf eine sehr gelungene Öffnung des Rathauses zum Bürgerplatz hin, um den Platz mehr miteinzubeziehen (zum Beispiel bei Trauungen) und das Gebäude auch im übertragenen Sinne für die Bürger und Bürgerinnen zu öffnen.

Mit der Öffnung und mit ein bisschen mehr Mut für eine spannendere Alternative und eine zukunftsfähige Lösung, die auch kostenmäßig absolut im Rahmen gewesen wäre, ist es nichts geworden.... Das ist in unseren Augen sehr, sehr schade!

Anette Martin, Dr. Sybille Schmidtchen, Gertrud Wucherpfennig, Stefanie Malenke und Franz Zeindl

 

Ende April 2016

Genossenschaftliches Bauen  (3. Teil)

Nach zwei erfolgreichen und gut besuchten Veranstaltungen der SPD in 2015 steht nun der dritte Vortragsabend am Freitag, den 22.04.2016, ab 19 Uhr im großen Saal des Huberwirt an. Angesichts der stetig steigenden Mieten und Preisen für Eigenheime im Großraum München sehen wir im Wohnungsbau durch Genossenschaften eine Möglichkeit gegenzusteuern.

An den Beispielen zweier Wohnungsbaugenossenschaften aus München konnten wir schon aufzeigen, welche guten Möglichkeiten für das Mieten oder den Erwerb von Eigentum von einer Genossenschaft bestehen. Langfristig kann der Mieter so den weiterhin steigenden Mieten aus dem Wege gehen bzw. durch den Erwerb von Genossenschaftsanteilen preiswert zu sicherem Wohnraum kommen.

Der Abend wird im Beisein unseres Bürgermeisterkandidaten Sebastian Thaler stattfinden, dem dieses Thema als Kernthema der SPD selbstverständlich am Herzen liegt.

Für den nun geplanten Vortragsabend haben wir hochkarätige Referenten gewinnen können. Zum einen wird ein Architekturbüro aus München an einem Beispiel geförderten Wohnbaus im Raum Ingolstadt eine Anlage mit 13 Wohnungen vorstellen. Bei dieser Wohnanlage wird besonderes Augenmerk auf preiswertes Bauen, bereichsweise Barrierefreiheit für behindertengerechtes Wohnen und sozialer Wohnungsbau kombiniert. Werden diese Anforderungen erfüllt, kann mit erheblichen Förderungen und Zuschüssen gerechnet werden. Auch das preiswerte Bauen wird ein Schwerpunkt des Vortrages werden. Ferner wird auf die „einkommensorientierte Förderung EOF“ eingegangen werden. 

Die Architekten haben sich hier seit Jahren spezialisiert und werden das Thema umfassend beleuchten. Es ist klar, daß diese Art zu bauen, für Gemeinden wie auch Bauherrengemeinschaften Vorteile bietet, die wir an diesem Abend ausführlich kennenlernen wollen. Natürlich ist bei dieser Wohnform ein Mehrgenerationen-Wohnen möglich.     

Um den Bereich Förderung und Zuschüsse noch besser beleuchten zu können, haben wir einen kompetenten Vertreter einer Echinger Bank als zweiten Referenten des Abends gewinnen können, der in diesem Bereich spezialisiert ist. Er wird über staatliche Fördermöglichkeiten und öffentliche Gelder für den Wohnungsbau informieren und den zweiten Teil des Abends übernehmen.     

Im Nachgang der Vorträge stehen die Referenten wie unser Bürgermeisterkandidat Sebastian Thaler für Diskussion und Fragen zur Verfügung.              

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie am Freitag, den 22.04.2016, im großen Saal des Huberwirt ab 19 Uhr begrüßen dürfen.

Herzliche Grüße

Thomas Müller-Saulewicz

(2. Vorstand SPD-Ortsverein)

 

 

 

Ende März 2016

Genossenschaftliches Bauen

Nach zwei erfolgreichen und gut besuchten Veranstaltungen der SPD in 2015 steht nun der dritte Vortragsabend am Freitag, den 22.04.2016, ab 19 Uhr im großen Saal des Huberwirt an. Angesichts der stetig steigenden Mieten und Preisen für Eigenheime im Großraum München sehen wir im Wohnungsbau durch Genossenschaften eine Möglichkeit gegenzusteuern.

An den Beispielen zweier Wohnungsbaugenossenschaften aus München konnten wir schon aufzeigen, welche guten Möglichkeiten für das Mieten oder den Erwerb von Eigentum von einer Genossenschaft bestehen. Langfristig kann der Mieter so den weiterhin steigenden Mieten aus dem Wege gehen bzw. durch den Erwerb von Genossenschaftsanteilen preiswert zu sicherem Wohnraum kommen.

Der Abend wird im Beisein unseres Bürgermeisterkandidaten Sebastian Thaler stattfinden, dem dieses Thema als Kernthema der SPD selbstverständlich am Herzen liegt.

Für den nun geplanten Vortragsabend haben wir hochkarätige Referenten gewinnen können. Zum einen wird ein Architekturbüro aus München an einem Beispiel geförderten Wohnbaus im Raum Ingolstadt eine Anlage mit 13 Wohnungen vorstellen. Bei dieser Wohnanlage wird besonderes Augenmerk auf preiswertes Bauen, bereichsweise Barrierefreiheit für behindertengerechtes Wohnen und sozialer Wohnungsbau kombiniert. Werden diese Anforderungen erfüllt, kann mit erheblichen Förderungen und Zuschüssen gerechnet werden. Auch das preiswerte Bauen wird ein Schwerpunkt des Vortrages werden. Ferner wird auf die „einkommensorientierte Förderung EOF“ eingegangen werden. 

Die Architekten haben sich hier seit Jahren spezialisiert und werden das Thema umfassend beleuchten. Es ist klar, daß diese Art zu bauen, für Gemeinden wie auch Bauherrengemeinschaften Vorteile bietet, die wir an diesem Abend ausführlich kennenlernen wollen. Natürlich ist bei dieser Wohnform ein Mehrgenerationen-Wohnen möglich.     

Um den Bereich Förderung und Zuschüsse noch besser beleuchten zu können, haben wir einen kompetenten Vertreter einer Echinger Bank als zweiten Referenten des Abends gewinnen können, der in diesem Bereich spezialisiert ist. Er wird über staatliche Fördermöglichkeiten und öffentliche Gelder für den Wohnungsbau informieren und den zweiten Teil des Abends übernehmen.      

Im Nachgang der Vorträge stehen die Referenten wie unser Bürgermeisterkandidat Sebastian Thaler für Diskussion und Fragen zur Verfügung.              

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie am Freitag, den 22.04.2016, im großen Saal des Huberwirt ab 19 Uhr begrüßen dürfen.

Herzliche Grüße

Thomas Müller-Saulewicz

(2. Vorstand SPD-Ortsverein)

 

 

Ende Februar 2015

Zum Internationalen Frauentag

Liebe Echingerinnen und liebe Echinger,

im März 1911 wurde in Deutschland zum ersten Mal der Internationale Frauentag gefeiert. Weltweit nutzen Frauen seither alljährlich diesen Tag: Sie gehen an die Öffentlichkeit, um daran zu erinnern, was sie bereits erkämpft und erreicht haben. Sie machen darauf aufmerksam, dass sie für ihre Rechte eintreten und die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen dort einfordern, wo sie noch nicht verwirklicht ist.

In diesem Zusammenhang ist oft von sehr hehren Zielen die Rede – die ähnlich unerreichbar scheinen wie zum Beispiel der Weltfrieden. Dabei kann selbst das größte zu erreichende Ziel heruntergebrochen werden auf kleinste Einheiten – und wir sehen plötzlich Möglichkeiten, die sich uns selbst in unserem oft arg eingegrenzten Alltag erschließen.

Letztendlich beginnt die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern mit einem Miteinander und einer Solidarität unter uns Frauen selbst. Je mehr wir voneinander wissen und daraus ein Verständnis für ganz unterschiedliche Lebenssituationen entwickeln, geprägt vom Alter, vom Beruf oder von den Rollen, die wir inne haben, von der Herkunft, der Religion, usw., desto besser können wir generell für unsere Bedürfnisse eintreten.

In Eching sind derzeit 82 verschiedene Nationalitäten vertreten – und es werden immer mehr. 82 verschiedene Hintergründe, die uns möglicherweise unterschiedlich denken und handeln lassen. Einem Verständnis dafür muss ein „Kennenlernen“ vorausgehen.

Nicht zuletzt aus diesem Grund laden wir am Samstag, den 7. März 2015, von 10.00 h bis 14.00 h, sehr herzlich zu unserer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Weltfrauentags in das ASZ ein. Wir möchten Sie mit einem internationalen Brunch verwöhnen, zeigen eine filmische Dokumentation („Töchter des Aufbruchs“), die das Leben und den Weg von Gastarbeiterinnen und Asylbewerberinnen in Deutschland aufzeigt und freuen uns auf angeregte Diskussionen und interessante Gespräche mit Ihnen. (Für Kinderbetreuung währenddessen ist natürlich gesorgt!) Außerdem möchten wir Ihnen unser neues Projekt vorstellen: die Lib(e)rithek, eine Plattform zum Bücher spenden und Bücher tauschen. Wir sammeln bereits im Vorfeld internationale und deutschsprachige Bücher, die Frauen - und auch Kinder – interessieren. Am Freitag, den 6. März, haben Sie die Möglichkeit, Bücher, die Sie für diese Idee stiften wollen, im Echinger Bücherladen abzugeben. Im Rahmen unserer Veranstaltung können Sie sehr gerne weitere Bücher bringen – und im Austausch andere mit nach Hause nehmen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie am 7. März 2015 zu uns ins ASZ kommen.

Herzlichst,

Elke Saulewicz (SPD Vorstand) und Stefanie Malenke (Gemeinderätin der SPD)

 

 

Ende Januar 2015

Energiewende auch in Eching

Die Energiewende ist eine Generationenaufgabe. Sie geht uns alle an. Die Energiewende ist der Weg in eine umweltverträglichere und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft.

Energiewende bedeutet, dass in 2022 das letzte Kernkraftwerk vom Netz genommen werden soll und dass wir immer mehr auf erneuerbare Energien umsteigen.

Als gewünschte Folge davon werden wir unabhängiger von Öl- und Gasimporten und senken durch die Einsparung dieser fossilen Energieträger die klimaschädlichen Treibhausgase.

Energiewende heißt auch, dass wir mehr aus Energie machen, indem wir sie effizienter einsetzen.

Außerdem schafft der Umbau der Energieversorgung zukunftssichere, moderne Arbeitsplätze. Deutsche Konzerne spielen in diesem Geschäftsfeld international schon heute dank des vorhandenen Know-hows und der Fachkräfte eine bedeutende Rolle, was zur Sicherheit des Wirtschaftsstandortes Deutschland beiträgt. Aber auch örtliche Heizungs- und Anlagenbau-, Elektro- oder  Dachdeckerbetriebe sowie deren Zulieferer profitieren von steigenden Auftragszahlen bei  Solar- und Photovoltaikanlagen sowie Wärmepumpen.

Die Energiewende basiert somit auf zwei Säulen. Die eine ist der Ausbau der erneuerbaren Energien.  Sonne, Wind, Erdwärme und Co.  sollen bereits ab 2030 die Hälfte unserer Stromversorgung und hohe Beiträge zur Heizung und Warmwasserversorgung liefern.  Die andere Säule der Energiewende ist die Energieffizienz. Es muß das Ziel sein, weniger Energie zu verbrauchen, indem wir sparsame Technologien fördern und einsetzen, aber auch unser eigenes Verbraucherverhalten überdenken. Im Sinne unserer Umwelt und unseres geliebten Geldbeutels.

Sollten bei Ihnen in 2015 Entscheidungen anstehen, bei denen erneuerbare Energien zum Einsatz kommen könnten, lassen Sie sich ausführlich beraten. Sprechen Sie mit Leuten, die schon Erfahrungen aus dem Betrieb eigener Anlagen haben. Anfänglich vielleicht höhere Investitionskosten sind dabei unter dem Aspekt zu betrachten, dass Sie von den Schwankungen der Öl- und Gaspreise für lange Zeit abgekoppelt sind. Bei Einsatz von Sonne, Wind und Erdwärme sowie in Eching besonders der Grundwasserwärme beziehen sie die Energie sogar fast zum Nulltarif.

Staatliche Förderungen und Zuschüsse sowie günstige Kredite über die KfW gibt’s obendrein.

Helfen Sie mit die Energiewende umzusetzen. Streben Sie den Einsatz erneuerbarer Energien an, bei sich zu Hause, in der Gemeinde und wo immer Sie Einfluss nehmen können. Und dass der Ölpreis wieder steigt, wissen wir doch alle. Nur wohin, wissen wir nicht …  

Ihre SPD-Eching wird sich, wie bisher auch, für den Einsatz von erneuerbaren Energien wie z. B. Kraftwärmekopplung oder Grundwasserwärme-Nutzung, wie z. B. bei der neuen Kita in Dietersheim realisiert, einsetzen. Wir werden für die anstehenden Projekte der Gemeinde wie dem Rathaus-Um-/Neubau sowie für die Baugebiete  den Einsatz regenerativer Energien fordern und so die Energiewende vorantreiben.  Zahlreiche private und gewerbliche Bauherren  haben in Eching schon Maßnahmen mit guten Erfahrungen umgesetzt. Schließen Sie sich an.    

Thomas Müller-Saulewicz

Ende Dezember 2014

Warten auf die frohe Botschaft

Es gibt keine Kometen mehr. Jedenfalls nicht solche die die frohe Kunde verkünden. Also ist man heutzutage auf Bürgerversammlungen, Schaukästen oder andere Informationen der Gemeinde angewiesen. Man müsste zu Gemeinderatssitzungen, um wenigsten einen kleinen Teil dessen zu erfahren, was sich in der Gemeinde Neues ereignet hat oder sich sonst in Eching so abspielt. Die frohe Kunde ist nicht darunter. Mehr noch, nach wie vor werden Besucher von Gemeinderatssitzungen kurz gehalten. Pressevertretern wenigstens werden Informationen ausgehändigt, interessierte Besucher des öffentlichen Teils der GDE-Sitzung müssen mitschreiben. Fragen die man als politisch Interessierter Angestellten der Gemeinde stellt, werden überaus häufig mit hochgezogenen Augenbrauen beantwortet. „Warum wollen Sie das denn wissen??“

Deshalb erscheinen zunehmend häufiger Bürger in Gemeinderatssitzungen, um zuzuhören. Der frohen Botschaft zufolge sprach damals Joseph nicht viel, heute umso mehr, allerdings wesentlich eloquenter. Und doch verlässt man so manche Sitzung mit Dr. Faustus Ausspruch. „Die Botschaft höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Nämlich verschiedene halblaut, gemurmelte Botschaften von Flüchtlingen. Erinnern Sie sich der Geschichte vor 2014 Jahren? Gut, damals gab´s Kamele, heute überladene, lebensgefährliche Schiffe, eingepferchte Menschen. Aber die Gegend aus der sie kamen ist der heutigen nicht unähnlich. Heute gibt´s Informationsfreiheitssatzungen die zwar Sorgen nicht nehmen, aber drüber reden könnte man. Zum Beispiel über Flüchtlinge und Asylbewerber.

Reden hilft übrigens auch, Vorurteile abzubauen und Bedenken zu zerstreuen. Da können sich Unterstützerkreise bilden, man kann in kirchlichen Gremien drüber reden oder in Kreisen besorgter Mütter, aber die offizielle Stellungnahme fehlt. Bleiben wir bei Goethe: „Da muss sich manches Rätsel lösen“, so Faust in der Walpurgisnacht. Zumindest ein Rätsel ist gelöst, das Landratsamt wird wohl 28 Asylbewerber in das Haus des „Spatzennests“ einquartieren. Wollen wir also hoffen, dass eine breite, offene Diskussion über Neubürger der Gemeinde stattfindet. Angesichts einer mehr als zweitausend Jahre alten Geschichte.

Gert Fiedler für den SPD-Ortsverein Eching

 

Nachrichten über Eching hinaus

21.11.2017 20:36 SPD-Chef zum Scheitern von Jamaika – Es ist genügend Zeit
Nach dem Scheitern der Sondierungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen geht SPD-Chef Martin Schulz davon aus, dass jetzt die Wählerinnen und Wähler das Wort haben. Für eine Große Koalition, bekräftigte Schulz, stehe die SPD nach wie vor nicht zur Verfügung. Die FDP hat sich davon gemacht und Angela Merkel steht jetzt ohne Verhandlungspartner für

21.11.2017 20:33 Die FDP hat Angst vor der eigenen Courage
Im Interview mit der Funke Mediengruppe erläutert Carten Schneider die Position der SPD und die mangelnde Ernsthaftigkeit der Freidemokraten. Das Interview auf spdfraktion.de

21.11.2017 18:33 Siemens steht in der Verantwortung – kein Kahlschlag im Osten
Die bekannt gewordenen Pläne von Siemens zum Arbeitsplatzabbau sind nicht hinnehmbar. Ein Unternehmen mit Milliardengewinnen kann nicht die ohnehin schwachen Industriestrukturen in Ostdeutschland erheblich weiter schädigen, wie es durch die beabsichtigte Schließung der Werke in Leipzig und Görlitz und durch den geplanten aber noch unklaren Verkauf des Werks in Erfurt beabsichtigt ist. „Siemens sollte als

19.11.2017 19:01 „Das wird eine Koalition des Misstrauens“
SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles kritisiert das Gegeneinander der Jamaika-Parteien. Und sie erklärt, was die SPD-Fraktion tun muss, um die Menschen wieder besser zu erreichen. Interview mit Andrea Nahles von der Funke Mediengruppe auf spdfraktion.de

16.11.2017 09:26 Im Bereich Digitalisierung wagt Jamaika keinen großen Wurf
Bundeskanzlerin Merkel und FDP-Chef Lindner haben zur Digitalisierung Deutschlands in den letzten Monaten große Ankündigungen gemacht. Davon ist bei den „Jamaika“-Sondierungen wenig zu sehen, kritisiert Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Mit „Trippelschritten“ könne Deutschland seinen gewaltigen Rückstand nicht aufholen. „Im Bereich Digitalisierung wagt Jamaika keinen großen Wurf. Das Zukunftsthema Nummer eins wird wie ein Randthema behandelt.

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